Wärmebildkamera

Jeder hat sie sicher schon gesehen: Bilder im Fernsehen wo Personen aus einem Polizeihubschrauber mittels Wärmebildkamera gesucht, überwacht oder verfolgt werden. Seit den 80er Jahren hat diese Technik auch bei der Feuerwehr Einzug gefunden. Die Dimensionen der Kameras (Größe, Reichweite, Auflösung usw.) sind zwar verschieden, das Grundprinzip ist aber dasselbe:

>>> Mit einer Wärmebildkamera werden für das menschliche Auge nicht sichtbare Wärmestrahlungen (Infrarot) – die jeder Körper und jedes Material ausstrahlt – sichtbar gemacht. <<<

 

Somit ist es möglich, Personen und Objekte durch Rauch und Dunkelheit hindurch sehen zu können. Für die Feuerwehr bedeutet das einen enormen taktischen Fortschritt. So können z.B. vermisste Personen in verrauchten Räumen schneller gefunden werden.

Darüber hinaus bietet die Wärmebildkamera viele weitere einsatzrelevante Vorteile. Bei Nachlöscharbeiten können versteckte Glutnester einfach lokalisiert werden. Auch das Auffinden möglicher Verletzter oder geschockter Personen in der unmittelbaren Umgebung einer Unfallstelle bei Nacht ist realisierbar.

Aber auch ungewöhnliche Einsatzmöglichkeiten sind denkbar: So ist es mit der Wärmebildkamera möglich Behälterstände eines Gefahrgutbehälters oder Tankzuges abzubilden, oder aufschwimmendes Öl auf fließenden Gewässern zu detektieren.

     

Die Feuerwehr Kevelaer besitzt derzeit vier Wärmebildkameras. Verlastet sind sie auf den beiden Hilfeleistungslöschfahrzeugen des Löschzuges Stadtmitte ( HLF 20/16 + HLF 20 ) sowie dem Kommandowagen (KdoW) des Wehrleiters. Eine weitere Wärmebildkamera befindet sich auf dem neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) des Löschzuges Winnekendonk.

 

Einsätze

Hilfeleistung
20.10.2017 um 21:31 Uhr
Twisteden - Am Scheidweg
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Hilfeleistung
20.10.2017 um 19:18 Uhr
Winnekendonk - Kervenheimer Straße
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Hilfeleistung
18.10.2017 um 09:42 Uhr
Winnekendonk - Sonsbecker Straße
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Unwetterwarnung

Unwetterwarnung für Kreis Kleve :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
Insgesamt sind 0 Warnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf http://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/10/2017 - 17:51 Uhr