Hochleistungslüfter

 

 

Ca. 800 Mal am Tag rücken in Deutschland die Feuerwehren zu gemeldeten Bränden aus. Das größte Problem mit welchem die Feuerwehrangehörigen bei diesen Bränden zu kämpfen haben ist aber nicht das Feuer selbst, sondern der Brandrauch. Er verursacht immensen Schaden und verhindert zugleich ein schnelles Vordringen zum Brandherd und zu eingeschlossenen Menschen.

Das "Rauchmanagement" zählt daher zu den wichtigsten Strategien der Brandbekämpfung!

Für diese Maßnahmen stehen den Feuerwehren leistungsfähige Belüftungsgeräte zur Verfügung.

           

Um den Brandrauch aus dem Gebäude abzuleiten werden ein oder mehrere Hochleistungslüfter vor dem Gebäudezugang in Stellung gebracht und somit ein Überdruck im Gebäude erzeugt. Im optimalen Falle wird zeitgleich von außen               - möglichst nahe am Brandherd - eine ausreichend dimensionierte Abluftöffnung geschaffen. Die Brandgase werden somit gezielt aus dem Gebäude geleitet und erleichtern den vorgehenden Feuerwehreinheiten die Brandbekämpfung und das Auffinden vermisster Personen.

Angetrieben werden die Lüfter durch Kraftstoffmotoren, Elektromotoren oder, verbunden mit einer am Fahrzeug verbauten Pumpe, durch Wasserkraft.

 

Foto 1: Die Feuerwehr Kevelaer hält für die taktische Ventilation verschiedene Lüftergrößen und- technologien vor.
Foto 2, 3 und 4: Hochleistungslüfter im Einsatz. Die Wirkung der Überdruckbelüftung wird durch den Einsatz von mobilen Rauchverschlüssen erhöht. Im Bild ist deutlich zu sehen wie die Schlauchleitung des vorgehenden Angriffstrupps in den Brandraum geführt wird, ohne dass Brandrauch den Flucht- und Rückzugsweg verqualmt.

Einsätze

Hilfeleistung
18.08.2018 um 19:39 Uhr
A57 - Krefeld > Niederlande 500m hinter AS Goch/Weeze
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Hilfeleistung
17.08.2018 um 06:23 Uhr
Kevelaer - Weller Landstr.
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Brandeinsatz
12.08.2018 um 02:59 Uhr
Kevelaer - Geldener Str.
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Unwetterwarnung

Unwetterwarnung für Kreis Kleve :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
Insgesamt sind 0 Warnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf http://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 20/08/2018 - 14:19 Uhr